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Ihre Vorschläge


Fötzelitage durchführen

Als ich noch Umweltschutzbeauftragter des Bezirkes Einsiedeln war, führte ich jährlich mit Schulklassen mindestens zwei sogenannte Fötzelitage durch. Die Lehrer meldeten sich jeweils bei mir, sie wollten mit ihren Schülern einen Einsatz für die Umwelt leisten. Also bin ich mit ihnen zusammen durch das Dorf Einsiedeln, die umliegenden Wiesen vom Kloster bis zum Friedhof und das ganze Brüelareal durchgelaufen und wir haben Papierfötzeli, Zigarettenstummel und vieles mehr eingesammelt. Zusammen gingen wir in die Entsorgungsstelle und entsorgten den ganzen Müll. Unter Mithilfe von 2 Mitarbeitern des Strassenunterhalts klappte das perfekt. Am Schluss assen alle zusammen das wohlverdiente Zvieribrötli und waren sehr zufrieden.
Bruno Kälin, 8844 Euthal


Littering einsammeln und zu Hause entsorgen

Bei Spaziergängen in nächster Umgebung vom Wohnort immer ein paar Littering Gegenstände aufnehmen und zu Hause entsorgen! Bei mir heisst das im Umfeld Schloss Landshut und an der Emme oder im Kulturland.
Fritz Friedli, 3427 Utzenstorf


Selbstverantwortung übernehmen!


Pfand auf allen Littering-Produkten erheben!

Das wilde Deponieren von Hauskehricht zum Beispiel in Wäldern hat an Problematik verloren. Heute stellt vor allem das sogenannte Littering ein immer ernsteres Problem dar, das die Natur entlang von Strassen zunehmend zu einer Müllhalde verkommen lässt; öffentliche Plätze, Picknickorte, Innenstädte immer mehr zumüllert sowie für die Tiere ein ernstes Problem darstellt. Dieses Littering setzt sich gemäss verschiedenen Studien aus einigen wenigen Produktegruppen zusammen:
- Alu-Dosen (insbesondere Red Bull- und Bierdosen)
- PET-Flaschen
- Fast-Food-Verpackungen
- Zigarettenpackungen und Zigarettenstummel
- Gratiszeitungen

Es ist dringend notwendig, dass auf allen diesen Produkten ein Pfand erhoben wird von mindestens CHF 1.00 pro Flasche bzw. Dose bzw. Fast-Food-Verpackung bzw. Zigarettenpackung bzw. Gratiszeitung. Diese Littering-Produkte werden vom Hersteller mit einem entsprechenden Hinweis versehen. Jeder, der nun diese Produkte zurück an die Sammelstellen bringt, erhält die Hälfte des Pfandes zurück. Mit der anderen Hälfte werden die Sammelstellen finanziert.
Durch diese Massnahme würde wohl jeder, der nicht gleich mit Geld um sich werfen kann, seinen Littering-Produkte-Abfall an die Sammelstellen zurückbringen. Wen jemand dies nicht tut sondern das pfandbelastete Littering-Produkt trotzdem in die Wiese hinausschmeisst, wären genug da, die sich gerne ein paar Franken mit dem Einsammeln dieses Abfalls verdienen würden.
Wenn man zum heutigen Zeitpunkt 50 Rappen pro herumliegendes Littering-Produkt erhalten würde, könnte man einen guten Tagesverdienst erzielen!


Plastikbehälter für Take Aways

Die Take aways investieren ihr Geld in Plastikbehälter (tupperwaremässig), anstelle der Karton-Plastik-Schäli. Diese Tupperwares müssen natürlich einen coolen Spruch aufweisen wie z.B. no littering, slow down on littering. Somit erhält jeder Kunde beim ersten Foodbezug diesen Behälter, den er das nächste Mal wieder mitbringt, um sein Essen abzuholen. Dabei muss klar sein, dass jeder Kunde selber für die Sauberkeit des Behälters verantwortlich ist.
(R.H. aus Bern)


Hübsch bemalte Abfalleimer

Die Abfalleimer werden hübsch bemalt, so dass sie auffallen und es jeden reizt, seinen Abfall in den Kübel zu werfen und nicht daneben. Natürlich muss auch noch ein Schild an jeden öffentlichen Abfalleimer befestigt werden: "Stopp, bitte in den Eimer ... du machst ja auf deiner Toilette auch nicht daneben!"
(R.H. aus Bern)


Zigarettenstummel in Zigarettenstummelbehälter

Trotz der überall an den Postautostationen, Bushaltestellen und anderswo montierten Zigarettenstummelbehälter ist auch dort der Boden übersät von Zigarettenstummeln.
Warum nicht wieder vermehrt Eigenverantwortung übernehmen und seine Zigarettenstummel zuhause selber fachgerecht entsorgen (was auch für alle anderen Strassenabfälle gelten sollte), nachdem man sie den Tag hindurch in einem eigenen, kleinen, handlichen Zigarettenstummelbehälter deponiert hat. Das freut den Steuerzahlenden, der nicht Zigarettenstummelbehälter (und andere Abfallbehälter) mitfinanzieren muss und sich an einem sauberen Umfeld erfreuen kann. (T.A.)


2-Stufen-Plan zur Entmüllung der Schweiz

Die Schweiz ist mit Abfall verseucht. Mit diesem 2-Stufen-Plan machen wir die Schweiz wieder müllfrei.

SCHRITT 1:
Jedes Mal, wenn Du ausgehst, liest Du EIN Stück Abfall vom Boden auf und wirfst es in einen Abfalleimer.

SCHRITT 2:
Wann immer Du jemanden siehst, der Abfall auf den Boden wirft, lies den Abfall auf, bring ihn der Person und sage: „Entschuldigen Sie, Sie haben etwas fallen lassen. Ich glaube, das gehört Ihnen.“


Siehe dazu auch den BLOG: Eins Zwei Sauber Schweiz - 2 Schritte zu einer müllfreien Schweiz

WIE ALLES BEGANN:
Vor einigen Jahren besuchten mich meine Tante und mein Onkel aus den USA und machten eine Schiffsreise auf dem Rhein. Endstation dieser Fahrt war Basel und sie machten als letzten Teil der gebuchten Reise zu Fuss einen geführten Rundgang durch die Stadt. Wir hatten vereinbart, uns danach zum Mittagessen zu treffen. Nachdem wir uns begrüsst hatten, war ihre erste Bemerkung: „Weisst Du, wir haben immer wieder gehört, wie sauber und makellos die Schweiz sei. Doch die Schweiz, die wir gesehen haben, ist ein Abfalleimer! Alle anderen Städte, die wir auf dieser Schiffsreise besucht haben, wirklich ALLE, waren so sauber, dass man vom Boden hätte essen können. Basel hingegen ist schmutzig!“

Ich schaute mich um und musste ihnen zustimmen. Sie hatten recht. Basel war schmutzig. Und wenn ich es mir genau überlegte, musste ich mir eingestehen, dass ich nicht wirklich wahrgenommen hatte, wie sauber oder verschmutzt die Schweiz war. Auch ich habe einfach das Mantra wiederholt, die Schweiz sei sauber und makellos. Und natürlich wollte ich meine Tante und meinen Onkel nicht enttäuschen und versicherte ihnen: „Oh, das ist nur in Basel so und Basel ist eine grosse Industriestadt. Der Rest der Schweiz ist wirklich sauber.“

Sie schienen erleichtert und wir genossen unser gemeinsames Mittagessen.

Später an diesem Tag schaute ich mich in meiner Stadt um. Ich schaute nicht nur, sondern öffnete meine Augen und SAH. Und später in der Woche tat ich das gleiche in Bern und in der Stadt, in der ich damals arbeitete. Es war nicht nur Basel. Meine Tante und mein Onkel hatten recht.

Die Schweiz IST ein Abfalleimer.

PET-Flaschen, Zeitungen, Red Bull Dosen, McDonalds Verpackungen, Zigarettenschachteln, noch mehr Zigarettenschachteln. Die Strassen sind zu öffentlichen Abfalleimern verkommen.

Und ich konnte beobachten, wie schamlos Abfall produziert wurde. Dazu muss man nur mal 5 Minuten hinter ein paar Schulkindern gehen und wird sehen, dass mindestens eine Red Bull Dose in den Büschen landet oder zerdrückt auf dem Gehsteig liegen gelassen wird. Oder man geht hinter einem Raucher her und wird Zigarettenstummel fliegen sehen oder eine leere Zigarettenschachtel landet auf dem Boden.

Das hat mich wirklich verärgert. Ich lebe nicht gern in einem Saustall. Meine erste Reaktion war: „JEMAND SOLLTE ETWAS DAGEGEN UNTERNEHMEN!” Doch bald realisierte ich, wie naiv diese Überlegung war. Niemand würde irgendetwas dagegen unternehmen.

Frage:
Wessen Aufgabe IST es, etwas dagegen zu unternehmen?

Antwort:
Es ist UNSERE Aufgabe. Es ist MEINE Aufgabe.

Ich wollte, dass etwas getan wird. Also tue ich jetzt etwas. Der Plan ist ganz einfach. Er besteht aus nur 2 Schritten:

Jeden Tag, wenn Du unterwegs bist, liest Du EIN Stück Abfall vom Boden auf und wirfst ihn in einen Abfalleimer.Wann immer Du jemanden siehst, der Abfall auf den Boden wirft, liest Du den Abfall auf, bringst ihn dem Schmutzfink (der Person, die den Abfall weggeworfen hat) und sagst: „Entschuldigen Sie, Sie haben etwas fallen lassen. Ich glaube, das gehört Ihnen.“

SCHRITT 1 räumt mit dem gegenwärtigen Abfall auf.
SCHRITT 2 ändert das Verhalten und verhindert zukünftige Unordnung.

Wenn diese Gruppe 500‘000 Mitglieder findet, heisst das, dass ALLE 2 TAGE 1 MILLION Stücke Abfall von den schönen Strassen und Landschaften der Schweiz verschwinden!

Wenn dieser Plan umgesetzt wird, ist die Schweiz in einem Jahr sauber!

© Ian R. Bland, IRB BUSINESS DEVELOPMENT INTERNATIONAL, Bleichestrasse 24 B, 4900 LangenthalTel.: +41 78 608 00 13 , Skype: ian.ravenshaw.bland, www.ianbland.ch